Medienkompetenz für pädagogische Fachkräfte


Mangelhafte Ausstattungen und zu geringe Fortbildungs- und Projektbudgets erschweren die Medienbildung in KiTas und Schulen. Doch auch ohne große finanzielle Mittel lässt sich ein sicheres und friedenstiftendes Verständnis über den Umgang mit Medien lehren und erlernen.

 

Seminar "Medien in der KiTa - muss das sein?"


Medienbildung in der KiTa. Smartphones und

Tablets brauchen Regeln - von Anfang an

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte

Dauer:  1 bis 2 Stunden



Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zeigt, dass über ein Drittel der befragten Eltern von Klein- und Vorschulkindern der Meinung sind, dass Tagesmütter und KiTa-Erzieher die Eltern bei der Medienerziehung unterstützen sollten. Dies ist durchaus sinnvoll. Da Mediengeräte wie Tablets oder Smartphones vom ersten Tag an zur Umwelt eines Kindes dazugehören, macht es keinen Sinn, Kinder möglichst lange von "den Medien" fernhalten zu wollen. Stattdessen sollte eine altersgerechte Medienbildung ein ebenso normaler Teil der Erziehungsleistung in einer KiTa sein, wie es die Sprachbildung oder das Training des Sozialverhaltens ist.  Das vorliegende Seminar gibt einen Einblick in mögliche Unterrichtsinhalte und Umsetzungsvarianten.

 

  • Medienkompetenz für Erwachsene - wieso ist Medienbildung so wichtig (Gefahren und Chancen)
  • Medienkompetenz für Kleinkinder - wieso ist Medienbildung bereits in diesem jungen Alter wichtig
  • Medienpädagogische Unterrichtsinhalte für Kleinkinder
  • Medienpädagogische Projekttage unter Einbeziehung der Eltern
  • Bericht über Erfolgsmodelle aus anderen KiTas
  • Vorbildfunktion - wie werden Erzieher zu Rollenvorbildern?

Seminar "Medienkompetenz"


Medienkompetenz heißt Medien verstehen: Die mediale Revolution geht uns alle an

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte

Dauer:  1 bis 2 Stunden



Die Welt basiert immer stärker auf digitaler Technik, die sich rasend schnell weiter entwickelt und die sowohl unser Kommunikationsverhalten als auch unsere Mediennutzung gravierend verändern. Dies führt zu unzähligen juristischen Fragen, die zudem massiv unsere Bürgerrechte infrage stellen wie uns Edward Snowdon eindrücklich gezeigt hat.

 

Um heutzutage medienkompetent zu sein genügt es daher nicht, Computer in Schulklassen zu stellen oder Eltern zu raten, die Medienzeit ihrer Kinder zu begrenzen. Wer Kinder wirklich auf dem Weg in die Big-Data-Welt begleiten, führen und schützen will, muss sich umfassender mit dem Thema beschäftigen.

 

  • Der deutsche Medienmarkt und die journalistische Produktion von Medien im Wandel
  • Was Platon und Karl Marx über die heutige Medienentwicklung sagen würden
  • Wie steht es in Deutschland um Qualitätsjournalismus, Pressefreiheit und Medienzensur?
  • Google oder fragFINN.de - was sollten wir Kindern mit auf den Weg geben?
  • Welche Online-Entwicklungen sind wünschenswert, welche besorgniserregend?
  • Was man außer Datenschutz oder Urheberrechten beim Bloggen, Posten und Whatsappen berücksichtigen sollte
  • Wieso sich die Schule bei Cybermobbing einmischen muss
  • Die Psychologie des Menschen - wer sie kennt, macht weniger Fehler im Netz
  • Was Ebay mit dem künftigen Job heutiger Kinder zu tun hat - ein Ausblick in die mediale Zukunft

Vortrag/Workshop "Cybermobbing"


Cybermobbing: Altes Problem auf globaler Technik

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, Eltern

Dauer: je nach Bedarf

30 - 70 Minuten



Der Ernst des Lebens. Nicht von ungefähr betitelt man so seit jeher den Beginn der Schulzeit. Nach der unbeschwerten Phase der Kindheit bringt die erste Stufe des Erwachsenenlebens zahlreiche Pflichten mit sich: Regeln und einen festen Tagesrhytmus, die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Menschen auf engem Raum, die notwendige Akzeptanz von Autoritäten und vor allem: das Lernen.

 

Nicht jeder kommt damit gleich gut klar und Agressionen entstehen. Das war schon immer so. Schulhofprügeleien, gemeines Hinterherrufen, geklaute Brote oder erpresstes Taschengeld - viele Menschen haben Erinnerungen dieser Art, wenn es um die eigene Schulzeit geht.

 

Heute passiert das Ganze jedoch nicht mehr im Geheimen, in einer dunklen Ecke des Schulhofs oder auf dem Schulweg, sondern medial und für jeden einsehbar. Jetzt kann man nicht mehr sagen, dass man sich das blaue Auge bei einem Sturz geholt hat, denn jetzt kriegt JEDER mit, dass man gemobbt wird und es nicht schafft, sich zu wehren. Das neue Phänomen verlangt nach neuen Antworten.


Hier ein individuelles Angebot einholen für einen Beitrag für den Elternabend oder ein Lehrerseminar.