Medienkompetenz für Eltern


Eltern stehen in der Medienkompetenzdebatte stark im Fokus, denn sie sollen "hinschauen", wie es die seit 2003 bestehende Initiative des Bundesfamilienminsteriums "Schau hin!" fordert, und ihre Kinder bei der Mediennutzung begleiten.

 

Aber wie erzieht man Kinder bei einem Thema, bei dem man selbst froh ist, wenn man einigermaßen den Überblick behält? Medien entwickeln sich rasant und sind für Kinder höchst spannend. Dennoch gibt es einige Grundregeln und Informationen, die man Familien mit auf den Weg geben kann, um die Medienbildung auf sichere Füße zu stellen.

Seminar Medienkompetenz


Medienkompetenz heißt Medien verstehen: Die mediale Revolution geht uns alle an

Dauer:  2 Stunden



Die Welt basiert immer stärker auf digitaler Technik, die sich schnell weiter entwickelt und die sowohl unser Kommunikationsverhalten als auch unsere Mediennutzung gravierend verändern. Dies führt zu unzähligen juristischen Fragen, die zudem massiv unsere Bürgerrechte infrage stellen wie uns Edward Snowdon eindrücklich gezeigt hat.

 

Um heutzutage medienkompetent zu sein genügt es daher nicht, Computer in Schulklassen zu stellen oder Eltern zu raten, die Medienzeit ihrer Kinder zu begrenzen. Wer Kinder wirklich auf dem Weg in die Big-Data-Welt begleiten, führen und schützen will, muss sich umfassender mit dem Thema beschäftigen.

 

  • Der deutsche Medienmarkt und die journalistische Produktion von Medien im Wandel
  • Was Platon und Karl Marx über die heutige Medienentwicklung sagen würden
  • Wie steht es um Qualitätsjournalismus, Pressefreiheit und Medienzensur?
  • Google oder fragFINN.de - was sollten wir Kindern mit auf den Weg geben?
  • Welche Online-Entwicklungen sind wünschenswert, welche besorgniserregend?
  • Was man außer Datenschutz oder Urheberrechten beim Bloggen, Posten und Whatsappen berücksichtigen sollte
  • Die Psychologie des Menschen - wer sie kennt, macht weniger Fehler im Netz
  • Was die Kundenkarte mit Facebook oder Ebay mit dem künftigen Job unserer Kinder zu tun hat - ein Ausblick in die Big-Data-Zukunft

Da jeden Tag neue und noch nie da gewesene Probleme und Herausforderungen im Umgang mit Medien auftauchen, ist darüber hinaus auch Zeit für den Erfahrungsaustausch der Teilnehmer vorgesehen.


Vortrag "Cybermobbing"


Cybermobbing: Altes Phänomen auf globaler Technik

Dauer: je nach Bedarf

30 - 60 Minuten



Der Ernst des Lebens. Nicht von ungefähr betitelt man so seit jeher den Beginn der Schulzeit. Nach der unbeschwerten Phase der Kindheit bringt die erste Stufe des Erwachsenenlebens zahlreiche Pflichten mit sich: Regeln und einen festen Tagesrhytmus, die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Menschen auf engem Raum, die notwendige Akzeptanz von Autoritäten und vor allem: das Lernen.

 

Nicht jeder kommt damit gleich gut klar und Agressionen entstehen. Das war schon immer so. Schulhofprügeleien, gemeines Hinterherrufen, geklaute Brote oder erpresstes Taschengeld - viele Menschen haben Erinnerungen dieser Art, wenn es um die eigene Schulzeit geht.

 

Heute passiert das Ganze jedoch nicht mehr im Geheimen, in einer dunklen Ecke des Schulhofs oder auf dem Schulweg, sondern medial und für jeden einsehbar. Jetzt kann man nicht mehr sagen, dass man sich das blaue Auge bei einem Sturz geholt hat, denn jetzt kriegt JEDER mit, dass man gemobbt wird und es nicht schafft, sich zu wehren. Das neue Phänomen verlangt nach neuen Antworten.


Vortrag "Games"


Games: Wieso Brett-, Ball- oder Computerspiele alle gleich gefährlich sind

Dauer:  40 Minuten

(mit Diskussion länger möglich)



Computerspiele sind eine Freizeitbeschäftigung. Nichts mehr und nichts weniger. In den 70er Jahren regte sich die Öffentlichkeit auf, weil "blutrünstige" Comics die Jugend gefährdeten. In den 80er Jahren wurden Horrorfilme, die sich Jugendliche aus "sogenannten Videotheken" liehen, als große Gefahr für Kinder und Gesellschaft ausgemacht. Heute sind Videospiele an der Reihe. Dabei sind Ballerspiele gar nicht das Problem. Das liegt ganz woanders. 


Vortrag "Draußen Spielen"


Drinnen oder draußen spielen - Wieso es darauf nicht ankommt

Dauer:  40 Minuten



Heutige Kinder spielen zu wenig draußen, heißt es immer wieder. Ein aktueller Überblick über die Vor- und Nachteile heutiger Freizeitaktivitäten hilft dabei, häusliche Spannungen in Bezug auf die kindliche Freizeitplanung zu entschärfen und bestehende Vorurteile aufzulösen.